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Statements für die Homepage der Franziskus-Stiftung für Pflege
Dr. Götz Lutterbey Als Arzt möchte ich die interprofessionelle Zusammenarbeit fördern und Schranken in Köpfen und Strukturen des Gesundheitssystems beseitigen helfen. Nur im Team können wir die Versorgung der uns anvertrauten Menschen erhalten und verbessern. Unsere ganze Kraft muss den hilfsbedürftigen Menschen zu Gute kommen und darf nicht im Gerangel verschiedener Berufsgruppen verpuffen.
Dr. Christoph Berndorff Ich möchte dabei helfen, dass möglichst viele Menschen angesichts einer möglichen Erkrankung oder einer sicheren Alterung mit der Gewissheit getrost und ohne Angst leben - dass Ihnen in der Not ein wahrer Mensch zur Seite steht - mit Herz und christlicher Nächstenliebe.
Wilfried Mönch Es treibt mich die Sorge um die Achtsamkeit und Herzensbildung in unseren christlichen Pflegeeinrichtungen contra der Effizienz und Wirtschaftlichkeit der Kostenträger.
Karin Michels Es ist mir ein wichtiges Anliegen, mit der Pflegestiftung das Qualitätskriterium „menschenfreundliche Zuwendung in Pflegehandlungen“, als ein wichtiges Element der Werteorientierung, in die Diskussion zu bringen. Ich habe in den letzten Jahren immer mehr erleben müssen, dass durch einen enormen Kostendruck auf die Gesundheitseinrichtungen, die Pflegepraxis sich verändern musste. Eine enorme Motivation für die Ausübung von Pflege ist notwendig, erfordert sie doch ein hohes Maß an Engagement. Bei den zunehmenden Pflegeanforderungen ist von entscheidender Bedeutung, dass sich Professionalität und Herzensbildung bedingen und nicht verloren gehen, weil die Vorgaben in der Pflege sich nach wirtschaftlichen Kriterien ausrichten und Soft Facts keine Rolle spielen dürfen, weil zu kostenaufwendig. Doch ohne den gebührenden Zeitrahmen dafür einzuräumen, werden diese Anforderungen „Pflege mit Herz, Hand und Verstand“ nicht erfüllt werden können und bleiben Worthülsen. Mit der Pflegestiftung möchte ich durch mögliche finanzielle oder ideelle Zuwendungen erreichen, dass zu der Professionalität in der Pflege auch das Thema „Herzensbildung“ als Qualitätskriterium in Ausbildung und Fort-und Weiterbildungen verstärkt Einzug hält und die Pflegenden motiviert und unterstützt werden, nicht aufzuhören, für diese Werte zu kämpfen. Meine Intention für die Pflegestiftung ist auch die Sorge, dass notwendige Pflegewerthaltungen wie Nächstenliebe, Achtsamkeit, Toleranz und Empathie in der Pflege, als ethische Grundhaltung im Pflegealltag, von der Politik nicht gesehen werden. Dabei ist abzusehen, dass die Pflege in unserer Gesellschaft eine hohe Priorität auf der politischen Verantwortungsscala einnehmen muss, damit wir zukünftig junge Menschen überhaupt für diese Berufssparte motivieren und aktivieren können.
Sr. M. Basina Kloos Angesichts der demographischen Entwicklung und des Spannungsfeldes gute Pflege und Kostendruck, dem die Pflegenden ausgesetzt sind, möchte ich diese unterstützen. Die fachliche- soziale und ethische Kompetenz ist mir ein Herzensanliegen, damit die Würde des Menschen auch künftig verteidigt wird.
Birgit Hullermann Es ist nicht so, als seien professionell Pflegende nicht mit dem Herzen und aller gebotenen Achtsamkeit bei den Ihnen anvertrauten Menschen. Die Franziskus-Stiftung für Pflege hat es sich zum Auftrag gemacht, Herzensbildung zu unterstützen, um in ethischen Diskussionen bestehen zu können und damit die Waage zwischen Wirtschaftlichkeit und Humanität im Gleichgewicht halten zu können.
Josef Lüttig, Diözesan-Caritasdirektor Personalmangel sowie hoher Kosten- und Zeitdruck stellen eine enorme Belastung für die Pflegekräfte und damit auch für die zu Pflegenden dar. Ein Leitgedanke der Caritas ist die Achtung der Würde der Menschen. Im Pflegeprozess stehen daher für uns christliche Werte wie Nächstenliebe und Barmherzigkeit sowie die Achtung der Würde des Menschen im Vordergrund. Um dies zu gewährleisten, müssen christliche Werte und Normen in die Kompetenzbildung des Pflegepersonals eingebunden werden. Die Intention der Franziskus-Stiftung für Pflege ist eben genau dies. Sie unterstützt und fördert die Herzensbildung der Pflegenden, schafft Möglichkeiten einer Kompetenzbildung, die auf christliche Werte und Normen ausgerichtet ist und verbessert schlussendlich den Pflegeprozess, so dass die zu Pflegenden Nächstenliebe, Güte und Zuwendung erfahren. Ich wertschätze die Franziskus-Stiftung für Pflege auf Grund Ihres unermüdlichen Einsatzes und Ihres wertvollen Engagements und freue mich, wie leistungsstark und engagiert die Stiftung im Einsatz für die Pflegerinnen und Pfleger ist.