Der Franziskus Pflegepreis
Empathie, Entgegenkommen und Zuwendung sind Werte der professionellen Pflege, die im Zuge der Wirtschaftlichkeit scheinbar zunehmend in den Hintergrund geraten. Die Franziskus-Stiftung für Pflege und die Pflegekammer möchten mit dem „Franziskus Pflegepreis“ die Bedeutung des menschenfreundlichen Handelns für eine gelingende Pflege und somit auch den Stellenwert als Qualitätskriterium für Pflege und Gesellschaft hervorheben.
Die Preisträgerin 2025
„Pflege mit Herz und Haltung“ – Monika Breuer erhält den Franziskuspreis 2025
„Pflege ist mehr als ein Beruf – sie ist Ausdruck echter Menschlichkeit. Monika Breuer lebt das jeden Tag aufs Neue“, würdigt Hans-Josef Börsch, Vorstandsvorsitzender der Franziskus-Stiftung für Pflege, die diesjährige Preisträgerin des Franziskuspreises 2025.
Bei der Vorabendveranstaltung des Rheinland-pfälzischen Pflegetages begleitet von Ministerin Doris Schall, Kammerpräsident Markus Mai und Kuratoriumsvorsitzender Andrea Bergsträßer, wurde Monika Breuer für ihr herausragendes Engagement geehrt. Seit über vier Jahrzehnten verkörpert sie, was Pflege im besten Sinne bedeutet: Zuwendung, Professionalität und gelebte Herzensbildung.
Ihr beruflicher Weg begann im Marienhaus Klinikum im Kreis Ahrweiler, führte über das Krankenhaus Adenau in die Geriatrie, wo sie bis heute als tragende Säule ihres Teams wirkt. Mit ihrer ruhigen, empathischen Art schafft sie Vertrauen und Geborgenheit – besonders für Menschen mit Demenz und hochbetagte Patientinnen und Patienten. Sie schenkt Sicherheit, wenn die Welt unsicher wird, und hält Würde lebendig, wo Menschen verletzlich sind.
Ein Zitat von Mutter Teresa beschreibt ihre Haltung treffend:
„Wir können keine großen Dinge tun – nur kleine Dinge mit großer Liebe.“
Diese Liebe zur Aufgabe, zu den Menschen und zur Pflege prägt Monika Breuers tägliches Tun.
Ihre Kolleginnen und Kollegen schätzen sie nicht nur als erfahrene Pflegekraft, sondern als Praxisanleiterin, Aromatherapeutin, Schmerzmentorin und Ethikberaterin, die mit Wissen, Intuition und einem offenen Herzen begleitet. Ausbildung und Qualifikationen sind für sie keine Titel, sondern Ausdruck einer Haltung: Pflege als Verantwortung für das ganze Leben.
Viele, die mit ihr arbeiten oder von ihr gepflegt werden, spüren, was Hans-Josef Börsch in seiner Rede betonte:
„Monika Breuer zeigt uns, was Pflege aus dem Geist des Franziskus bedeuten kann – Achtsamkeit, Würde und Mitmenschlichkeit, getragen von tiefer Fachlichkeit. Menschen wie sie sind das Fundament, auf dem unsere Pflegekultur steht.“
Mit dem Franziskuspreis 2025 ehrt die Stiftung eine Frau, die Pflege als Berufung versteht – mit Herz, Verstand und Seele.
Herzlichen Glückwunsch, liebe Monika Breuer, und ein aufrichtiges Dankeschön für Ihr Wirken.